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Commodore A600
 Commodore
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Das Leben ist schon ungerecht. Da bringt Commodore nach Jahren erstmals einen neuen Amiga mit echten Neuerungen für Normalsterbliche auf den Markt - und keinen interessiert's. Vielleicht war den Kunden einfach nicht begreiflich zu machen, wofür ein PCMCIA-Card-Anschluß gut sein soll, wenn die einzige unterstützte Hardware aus sündhaft teuren Speicherkarten besteht. Und die Möglichkeit einer internen IDE-Festplatte war ja gut gemeint, aber mit etwas anders geformtem Abschirmblech hätte anstelle der 2"-Notebookplatte auch ein billiges 3,5"-Modell Platz gehabt. Außerdem lieferte Commodore die ersten 600er mit einem Betriebssystem-ROM aus, das gar keinen Festplattenbetrieb zuließ.

So erging es dem A600 wie schon einige Monate zuvor dem A500+: Er ging sang- und klanglos unter und konnte am Ende nur auf Aldis Grabbeltischen zwischen Ölsardinen und Damenslips noch in nennenswerten Stückzahlen verkauft werden.
(C) 2008 B. Jakubaschk
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Prozessor:
68000, 7.14 MHz

RAM:
1 MB
(erweiterbar bis 2 MB)

ROM:
0,5 MB

Betriebssystem:
Kickstart / Workbench 2.0

Videobaustein:
Agnus/Denise

Grafikanzeige:
640x256, 16 Farben
alternativ 320x200x32, Sondermodi: HAM, EHB, Interlace

Tongenerator:
Paula
4 Stimmen mit Samplingsound

Hergestellt:
1992 -

Neupreis:
ca. 400 €