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General Instruments AY-3-8910 und AY-3-8912
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Beschreibung
General Instruments war Marktführer bei den Chips für Videospiele der "Pong"-Generation. Fast jedes dieser Spiele hatte eine winzige Platine mit den Schaltern, Anschlüssen und dem TV-Modulator darauf und als einzigem Chip einen 40-Füßer von GI.
Die Bausteine AY3-8910 und AY3-8912 waren ein weiterer Markterfolg: Auch wenn die Soundfähigkeiten eher mäßig waren, die Kombination aus Soundchip und I/O-Ports hatte ihren Reiz. So fanden sich diese Chips für lange Zeit in fast jedem Arcade-Spielautomaten und auch das nervige Gedudel von Geldspielautomaten ist meist einem AY3-8910 zu verdanken.
Kein Wunder, dass der Chip auch in den verschiedensten Homecomputern verwendet wurde. Die populärsten waren wohl die CPCs von Amstrad, alle Atari STs und die MSX-Computer.
Tonerzeugung
Wellenformen
Der AY3-8910 kann nur Rechtecksignale und Rauschen erzeugen. Die drei Tonkanäle können jeweils ein Rechtecksignal mit eigener Frequenz erzeugen, der Rauschkanal kann einem oder mehreren dieser Rechtecksignale beigemischt werden.
Lautstärkesteuerung
Jeder Kanal hat eine eigene Lautstärkeregelung. Zudem gibt es global für alle Kanäle eine Hüllkurve mit wählbarem Verlauf und einstellbarer Frequenz.
Technik
Der AY3-8910 leitet seine Ausgangsfrequenzen aus einem extern zuzuführenden Takt ab, der 1 - 2 MHz betragen muß. Die Besonderheit sind die beiden 8 Bit I/O-Ports. Die Amstrad CPCs nutzten diese beispielsweise für die Tastaturabfrage.
Der AY3-8912 ist weitgehend baugleich, hat aber nur einen 8 Bit I/O-Port und dafür nur 28 statt 40 Anschlüsse. |
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