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Texas Instruments TMS-9918A
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Beschreibung
Texas Instruments hatte mit dem TMS-9918A einen der interessantesten Videochips der ersten Generation entwickelt und diesen auch gleich in den eigenen Homecomputern eingebaut, dem TI-99/4 und seinem Nachfolger TI-99/4A. Dort ergab sich aber das Probelm, dass der Chip zwingend 16 KB Videospeicher benötigt - bis auf 256 Bytes alles, was der Rechner als RAM eingebaut hatte. Der Prozessor konnte nun nur über Register auf die Basicprogramme zugreifen, die im Video-RAM abgelegt wurden. Zusammen mit einigen anderen seltsamen Designentscheidungen machte dies den TI-99/4A zum langsamsten Basic-Computer, trotz des schnellen Prozessors.
Der TMS-9918A bildet die Minimalausstattung von Computern, die dem MSX-Standard genügen. Die meisten Geräte sind jedoch mit einem fortgeschritteneren Baustein der gleichen Familie ausgestattet, dem TMS-9928A/9929A (NTSC/PAL).
Videomodi
Textmodi
Der Standard-Textmodus arbeitet mit 32 x 24 Zeichen in einer 8 x 8 Pixel Matrix. Jedes Zeichen kann eine individuelle Vorder- und Hintergrundfarbe haben. Es stehen insgesamt 16 verschiedene Farben zur Verfügung.
Ein weiterer Textmodus bringt es auf 40 x 24 Zeichen, allerdings nur monochrom und mit einer auf 6 x 8 Pixel reduzierten Zeichenmatrix.
Grafikmodus
Im Grafikmodus zeigt der TMS-9918A 256 x 192 Bildpunkte an. Jeweils 8 nebeneinanderliegende Pixel teilen sich eine Vorder- und Hintergrundfarbe.
Sprites
32 Sprites werden verwaltet, in einer Bildschirmzeile können jedoch nur vier gleichzeitig dargestellt werden. Jedes Sprite ist einfarbig und 16 x 16 Bildpunkte groß. |
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