Sportspiele (Rennspiele)
Kaum eine Spielidee ist naheliegender für eine Videospielkonsole, als ein Autorennen gegen menschliche oder computergenerierte Gegner. Die ersten Vertreter dieses Genres zeigten die Strecke und die Autos von oben, was nur wenig Rennatmosphäre aufkommen ließ.
Die Entwicklung leistungsfähiger 3D-Hardware ermöglichte später parallel zu den Ego-Shootern auch eine immer bessere Darstellung bei Autorennspielen. Heute ist zumindest die Qualität guter Animationsfilme erreicht und bis zum Filmrealismus ist es nur noch ein kleiner Schritt.
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| Sprint 4 |
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| Hersteller: | Atari |
| Erscheinungsjahr: | 1977 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 6502, 0,8 MHz |
| Grafik: | 256 x 224 Pixel, 6 Farben |
| Sound: | diskrete Logik |
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Ein typischer Vertreter der ersten Generation von Rennspielen ist Sprint. Den Automat gab es in drei Varianten, für einen, zwei oder acht Spieler. Für jeden Spieler ist am Automat ein Lenkrad, ein Gaspedal und eine Viergangschaltung angebracht. Der Automat für acht Spieler ist in einem Cocktailgehäuse eingebaut (flach liegender Bildschirm in einem Tisch). Die Spieler treten gegeneinander und gegen Computergegner an. Zwölf Rennstrecken stehen zur Auswahl. Als Hindernisse sind auf der Rennstrecke gelegentlich Ölpfützen zu sehen.
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| Death Race |
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| Hersteller: | Exidy |
| Erscheinungsjahr: | 1976 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | |
| Grafik: | |
| Sound: | |
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1976 erschien Death Race von Exidy und landete als erstes Videospiel auf dem "Bundesindex für jugendgefährdende Schriften", ebenso wie später sein Homcomputer-Nachfolger Street Racer. Entsprechend makaber und menschenverachtend ging es zu: Man muss in einer sehr primitiven schwarz-weißen Grafik mit seinem Auto so viele Fußgänger über den Haufen fahren, wie man erwischen kann.
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| Night Driver |
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| Hersteller: | Atari |
| Erscheinungsjahr: | 1976 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 6502, 1 MHz |
| Grafik: | 256 x 256 Pixel, monochrom |
| Sound: | Diskrete Logik |
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Ebenfalls 1976 brachte Atari mit Night Driver das erste 3D Autorennen auf den Markt. Entsprechend dem damaligen technischen Stand war das Spiel nur in schwarz-weiß und die Straße war nur in Gestalt der weißen Begrenzungspfosten zu sehen. Das Auto selbst war als Farbfolie am unteren Bildschirmrand aufgeklebt.
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| Pole Position |
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| Hersteller: | Namco |
| Erscheinungsjahr: | 1982 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | Z80, 3 MHz, 2 x Z8002, 3 MHz |
| Grafik: | 256 x 224 Pixel, 128 Farben |
| Sound: | Namco Custom Chips |
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Deutlich fortschrittlicher sieht - allerdings sechs Jahre später - Pole Position aus. Die untere Bildschirmhälfte zeigt die völlig platte Landschaft mit der Rennstrecke und die gegnerischen Autos werden durch Sprites in wenigen, grobpixeligen Vergrößerungsstufen dargestellt.
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| Hang On |
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| Hersteller: | Sega |
| Erscheinungsjahr: | 1985 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 2 x 68000, 6 MHz, Z80, 4 MHz |
| Grafik: | 304 x 224 Pixel, 8192 Farben |
| Sound: | YM2203 |
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Hang On dürfte zu den ersten 3D Motorrad Rennen gehören. Im Stil wie Pole Position, wird hier mit Rennmotorrädern um den Sieg gefahren. Als Spieler sitzt man hier auf einem Motorrad, welches über dem Lenkrad den Videomonitor montiert hat. Man kann durch Gewichtsverlagerung die Maschine real in beide Richtungen kippen und am Lenkrad natürlich Gas und Bremse bedienen. Der Automat ist nicht nur mechanisch aufwendig. Auf der doppelstöckigen Platine arbeiten gleich zwei 68000er Prozessoren und ein Z80 zur Soundsteuerung. Den meisten Platz nehmen aber die EPROMs ein, die die vorberechneten Hintergrundgrafiken enthalten.
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| Out Run |
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| Hersteller: | Sega |
| Erscheinungsjahr: | 1986 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 2 x 68000, 12,5 MHz, Z80, 4 MHz |
| Grafik: | 320 x 224 Pixel, 16384 Farben |
| Sound: | YM2151 |
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Ebenfalls von Sega und auch mit einem eigens dafür kreierten Automaten ist Out Run eines der besten Autorennspiele. Der Automat stellt ein Auto dar und die Windschutzscheibe wird von einem großen Videomonitor dargestellt. Man sitzt also wie im richten Leben, direkt hinterm Lenkrad, Gas und Bremse im Fußraum und wahlweise Automatik oder Manuelles Getriebe. Bis zu vier Automaten können per Link-Kabel verbunden werden, was den Spielreiz natürlich anhebt.
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| Mario Kart |
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| Hersteller: | Nintendo |
| Erscheinungsjahr: | 1997 |
| Plattform: | Nintendo 64 |
| Prozessor(en): | |
| Grafik: | |
| Sound: | |
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Ein außergewöhnlicher Vertreter der Autorennspiele ist Mario Kart, bei dem die Charaktere des Mario-Kosmos gegeneinander auf phantasievoll ausgestalteten Rennstrecken mit vielen Überraschungen antreten. Man kann seine Gegner mit verschiedenen Waffen behindern, die man auf der Strecke einsammelt.
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| Crazy Taxi |
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| Hersteller: | Sega |
| Erscheinungsjahr: | 1999 |
| Plattform: | Sega Saturn |
| Prozessor(en): | |
| Grafik: | |
| Sound: | |
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Eine andere originelle Spielidee ist Crazy Taxi. Hier ist der Spieler ein Taxifahrer, der seine Fahrgäste ohne übertriebene Beachtung der Verkehrsregeln möglichst schnell am Ziel abliefern muss. Die dazu erforderliche Fahrtrichtung wird über Pfeile angezeigt. Ist man zu langsam, steigt der Passagier wieder aus und man muss einen neuen suchen.
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| Grand Theft Auto |
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| Hersteller: | BMG Interactive |
| Erscheinungsjahr: | 1997 |
| Plattform: | PC-Kompatible |
| Prozessor(en): | x86 |
| Grafik: | VGA |
| Sound: | |
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Grand Theft Auto (abgekürzt GTA) führt noch weiter weg von der Grundidee des Autorennens. Man durchquert verschiedene Städte und erfüllt mit verschiedenen fahrbaren Untersätzen Missionen, zu denen man in Telefonzellen den Auftrag erhält. Inzwischen ist aus dem ursprünglich in 2D-Optik ausgeführten Spiel eine Serie von 3D-Spielen geworden.
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