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Die besten Videospiele - Geschicklichkeit, Tempo und Grips
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Geschicklichkeit, Tempo und Grips
Erst Nachdenken und dann die Spielfigur(en) richtig steuern. Das ist das Spielprinzip, das hier vorgestellt werden soll. Gegenüber Schießspielen sind die Vertreter dieser Kategorie meist bereits optisch deutlich friedfertiger gestaltet. Die Spielfiguren sind bunt und comicartig gezeichnet. Das heißt aber nicht, dass man seine Gegner nicht um die Ecke bringen müsste...
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| Blockade |
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| Hersteller: | Gremlin |
| Erscheinungsjahr: | 1976 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 8080, 2,1 MHz |
| Grafik: | 256 x 224 Pixel, monochrom |
| Sound: | Diskrete Logik |
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Bei Blockade laufen zwei Spieler gleichzeitig los. Jeder zieht eine Spur hinter sich her. Nun gilt es, möglichst lange zu laufen, ohne dabei irgendwann stehen zu bleiben oder die Außenumrandung, die eigene Spur oder die des Gegners zu berühren. Gewonnen hat, wer länger überlebt. Der Reiz des Spiels liegt darin, dem Gegner möglichst wenig Raum übrig zu lassen, ohne sich dabei selbst in eine aussichtslose Lage zu manövrieren. Es gab viele Abarten von Blockade, z.B. mit Schlangen, die nur dann wachsen, wenn sie von der auf dem Spielfeld herumliegenden Nahrung fressen.
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| Tron |
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| Hersteller: | Bally Midway |
| Erscheinungsjahr: | 1982 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | Z80, 2,5 MHz, Z80, 2 MHz |
| Grafik: | 480 x 512 Pixel, 64 Farben |
| Sound: | 2 x AY3-8910 |
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Das Spiel Tron bezieht seine Ideen aus dem ersten computergenerierten Spielfilm gleichen Namens. Dort gab es ein Motorradrennen (Lightcycles), bei dem beide Spieler eine Spur hinterlassen, die der Gegner nicht berühren darf. Das Spielprinzip ist also das gleiche wie bei Blockade. Der Arcadeautomat enthält drei weitere Spiele, die anderen Spielgenres angehören.
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| Lunar Lander |
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| Hersteller: | Atari |
| Erscheinungsjahr: | 1979 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 6502, 1,5 MHz |
| Grafik: | Vektorgrafik |
| Sound: | Diskrete Logik |
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Eine der ältesten Videospielideen ist die sichere Landung eines Raumschiffs auf dem Mond. Die Ausführung ist aber sehr unterschiedlich. Eine sehr ausgefeilte Variante ist Lunar Lander, ein Vektorgrafik-Automat von Atari. Der Spieler muss nicht nur die Landung bewältigen, sondern in der Landschaft auch noch die geeignete Landestelle aussuchen.
Ein vermutlich auf fast jedem Basic-Computer irgendwann einmal implementierte Mondlandungsvariante kommt ganz ohne Grafik aus. Der Computer zeigt die Höhe über der Mondoberfläche, die Sinkgeschwindigkeit und die Restmenge an Treibstoff an. Der Spieler muss dann entscheiden, wie viel Schub er auf die Triebwerke gibt, um das Raumschiff abzubremsen. Ziel des Spiels ist es, beim Auftreffen auf die Mondoberfläche nur noch eine geringe Geschwindigkeit zu haben. Primitiv, aber fesselnd.
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| Dig Dug |
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| Hersteller: | Atari |
| Erscheinungsjahr: | 1982 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 3 x Z80, 3 MHz |
| Grafik: | 224 x 288 Pixel, 32 Farben |
| Sound: | |
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Dig Dug spielt unter der Erde. Die Spielfigur kann dort Gänge graben und muss die in bereits existierenden Gängen eingeschlossenen Gegner vernichten. Dazu kann sie sie entweder aufpusten oder Steine auf sie fallen lassen. Die Gegner töten durch Berührung oder spucken Feuer.
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| Diamond Run |
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| Hersteller: | KH Video |
| Erscheinungsjahr: | 1989 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | 6809, 1,5 MHz, Z80, 3 MHz |
| Grafik: | 256 x 224 Pixel, 256 Farben |
| Sound: | 2 x YM2203 |
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Ebenfalls unter der Erde spielt Diamond Run, welches in den Umsetzungen für Homecomputer meist Boulder Dash hieß. Der Spieler läuft durch ein Bergwerk und muss alle Diamanten einsammeln, bevor das Tor zum nächsten Level geöffnet wird. Buddelt der Spieler unter Steinen, fallen diese herunter und können ihn treffen oder den einzigen Ausweg versperren! Verschiedene Gegner (Spinnen usw.) machen ihm das Leben zusätzlich schwer. Mit jedem Level werden die Höhlenformationen komplexer und das Spiel dadurch kniffliger zu lösen. Eine kuriose Variante für den Commodore C-64 hieß Werner, Flasch Bier. Hier rennt man als Werner durch die Labyrinthe.
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| Pengo |
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| Hersteller: | Sega |
| Erscheinungsjahr: | 1982 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | Z80, 3 MHz |
| Grafik: | 224 x 288 Pixel, 32 Farben |
| Sound: | |
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Bei Pengo befindet sich ein kleiner Pinguin auf einem Spielfeld voller quadratischer Eisblocks. Er wird von den Schneebienen verfolgt. Er kann sich wehren, indem er die Eisblocks verschiebt und die Schneebienen damit zerstört.
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| Tapper (Budweiser) |
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| Hersteller: | Bally Midway |
| Erscheinungsjahr: | 1983 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | Z80, 5 MHz, Z80, 2 MHz |
| Grafik: | 512 x 480 Pixel, 64 Farben |
| Sound: | 2 x AY3-8910 |
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Tapper ist ein Beispiel dafür, dass bereits Anfang der 80er Jahre Werbung in Videospielen kein Fremdwort war. Man schlüpft in die Rolle des Barkeepers, der seine Gäste rechtzeitig mit Nachschub an Budweiser-Bier versorgen muss. Es gibt vier Tresen, an denen unterschiedlich viele Gäste auftreten. Auch darf man die zurück kommenden leeren Gläser nicht verpassen, das sie sonst am Boden zerschellen.
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| Paperboy |
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| Hersteller: | Atari |
| Erscheinungsjahr: | 1984 |
| Plattform: | Arcade |
| Prozessor(en): | T11, 10 MHz, 6502, 1,8 MHz |
| Grafik: | 512 x 384 Pixel, 256 Farben |
| Sound: | YM2151, 2 x Pokey, TMS5220 |
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Ein Junge fährt mit seinem BMX Rad durch eine typisch amerikanische Vorstadtsiedlung und verteilt Zeitungen, indem er sie während der Fahrt auf die Grundstücke wirft. Dies ist die Story von Paperboy. Das ganze ist in einer einfachen, stereoskopischen 3D Grafik auf dem Bildschirm dargestellt. Natürlich muss der Paperboy den verschiedensten Gefahren aus dem Weg gehen, z.B. Hydranten, Autos, Hunden oder ferngesteuerten Modellautos.
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| Lemmings |
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| Hersteller: | Psygnosis |
| Erscheinungsjahr: | 1991 |
| Plattform: | Commodore Amiga |
| Prozessor(en): | 68000, 7,8 MHz |
| Grafik: | Agnus / Denise |
| Sound: | Paula |
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Eine Herde Lemminge plumpst in die Spiellandschaft. Alle laufen nach der Landung in die gleiche Richtung - schlimmstenfalls blindlings in ihr Verderben. Aufgabe des Spielers ist es, möglichst viele von ihnen zu retten. Dazu weist er einzelnen besondere Aufgaben zu, die diese dann auch brav erfüllen. Das geht von der Funktion des Stoppers, an dem alle umkehren über den Treppenbauer und den Stollengräber bis hin zur Selbstzerstörung per Bombe. Die Rettung der Lemminge besteht in einer Art Portal, zu dem man sie lotsen muss und in das sie dann hineinspringen.
Der Hersteller Psygnosis nutzte den gewaltigen Erfolg des Spiels Lemmings für eine ganze Reihe ebenfalls populärer Nachfolger (Oh no! More Lemmings, 1991, Lemmings2: The Tribes, 1993). Alle haben gemein, dass die wuselnden Lemminge einfach putzig anzuschauen sind. Die meisten Level sind durch Nachdenken zu lösen. Der Spieler muss aber auch den richtigen Lemming im richtigen Moment mit der richtigen Aufgabe belegen, so dass auch eine Geschicklichkeitskomponente mit dabei ist.
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