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Commodore VC-10

Dieses Gerät ist ein Ableger des C-64 und wurde mit diesem zusammen entwickelt. Erst nachdem bereits Anzeigen in deutschen Zeitschriften geschaltet waren, die dieses Gerät als "VC-10" bewarben, entschied sich Commodore gegen eine Markteinführung in Deutschland und in nahezu der gesamten übrigen Welt. Einzige Ausnahme war Japan, wo der Rechner eine Zeit lang unter dem Namen "Max Machine" verkauft wurde - mit sehr mäßigem Erfolg.

Technisch unterscheidet sich der VC-10 vom C-64 durch den minimalen Arbeitsspeicher von nur 2,5 KB, was die Darstellung von Grafik unmöglich macht. Prozessor, Video- und Soundchip sind die gleichen wie beim C-64, das Gehäuse ist jedoch unterschiedlich. Entsprechend der Ausrichtung als "Minimalcomputer" enthält es nur eine Folientastatur und im ROM steckt ein nochmals gegenüber dem Basic V2 des C-64 reduzierter Basic-Interpreter.

Damit ist für diesen Rechner eigentlich nur eine sinnvolle Anwendung vorstellbar: Man kann ihn als Spielekonsole mit Modulen verwenden. Dafür war das Gerät aber wegen der aufwendigen Video- und Soundhardware wohl zu teuer in der Fertigung, als dass ein konkurrenzfähiger Preis realisierbar gewesen wäre.
Prozessor:
6502

RAM:
2,5 KB

Textanzeige:
40 x 25, 16 Farben

Hergestellt:
1982 - 1983