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Amiga Walker

Nach der Pleite von Commodore wurden die Reste einschließlich aller Patentrechte an den deutschen Computerhändler Escom verkauft. Die gründeten dann Amiga Technologies, die zunächst die alten Modelle (A1200, A4000T) neu auflegten. Die erste Neuentwicklung wurde auf der CeBit 96 gezeigt: Das Gehäuse ist teilbar in einen Sockel mit Netzteil und Mainboard und eine kuppelförmige Haube, die die Laufwerke enthält. Dazwischen sollten Erweiterungen eingefügt werden können, durch die der Walker dann immer höher geworden wäre. Eigentlich eine clevere Idee, hätte die Grundausstattung nicht so fatale Ähnlichkeit mit einem Staubsauger gehabt.

Der Walker enthält bereits ein neu entwickeltes Mainboard, das Gehäuse ist aber ein sehr früher Prototyp. Es gibt erwiesenermaßen ein teilweise funktionsfähiges Exemplar in Sammlerbesitz, die Existenz von einem oder zwei weiteren Exemplaren wird vermutet. Der Walker hat also offenbar nicht einmal Vorserienstatus erreicht.

Der Bewährung auf dem Markt entzog sich das Gerät durch die Pleite von Escom, die auch die Tätigkeit von Amiga Technologies zum Erliegen brachte.
Prozessor:
68EC030, 40 MHz

RAM:
6 MB

Anzeige:
640x256, 256 Farben
weitgehend frei programmierbar, zahlreiche Sondermodi

Tongenerator:
Paula
4 Stimmen mit Samplingsound

Entwickelt:
1996