1985 entstand eine neue Mode: Verschiedene Hersteller riefen das Zeitalter der "Personal Robots" aus - als Spielgefährten, lehrreiches Hobby oder gar als Haushaltshelfer. Der ernsthafteste Ansatz stammte von der Firma Heath, und bestand aus insgesamt vier verschiedenen Modellen. Am populärsten war der Hero 1 (s. Abbildung), mit einem 6808-Prozessor ausgestattet und mit etlichen Gelenken und Sensoren zu allerhand lehrreichen Spielereien in der Lage. Eine reduzierte, preiswertere Ausführung hieß "Hero jr". Außerdem gab es noch einen Roboterarm und den "Hero 2000" mit 8088 Prozessor. Aufgrund des Aufwandes, den Heathkit mit den Geräten getrieben hatte, waren sie aber ausgesprochen teuer und damit typisches "Erwachsenenspielzeug" oder für Bildungseinrichtungen gedacht.
Die meisten anderen Geräte waren vor allem Kinderspielzeug mit Fernbedienung, diversen anderen Gimmicks oder schlicht Gliederpuppen ohne jegliche Elektronik in Roboterform. Hier tat sich vor allem die Firma Tomy mit einer ganzen Reihe skurriler Geräte hervor, deren fortgeschrittenste der "Omnibot" und der "Omnibot 2000" waren.
Letztlich setzte sich bei den Kunden die Erkenntnis durch, dass nützliche Roboter zu vernünftigen Preisen noch nicht zu machen sind. Seither hat es immer wieder entsprechende Entwicklungen gegeben, die aber meist nur in der Presse entsprechenden Widerhall fanden, in jüngster Zeit beispielsweise Sony's Roboterhund "Aibo" und die ganzen weitgehend funktionslosen Nachbauten. Außerdem ging kürzlich ein autonomer "Saugbot" durch die Presse, der sich selbständig um die häusliche Teppichpflege verdient machen soll. Roboter zum selbst programmieren gibt es heute beispielsweise von Lego und Fischertechnik. |
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In der Sammlung befinden sich ein Omnibot, den ich für 6 Euro auf einem Flohmarkt erstanden habe und zwei Hero 1 - einer als Bausatz und einer als Komplettgerät. Über weitere Exponate würden wir uns sehr freuen!
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