Tomy schaffte mit dem Omnibot das Kunststück, ohne jegliche Prozessorsteuerung eine rudimentäre Programmierbarkeit zu realisieren. Das Herzstück hierzu ist der eingebaute Kassettenrekorder. Der kann einerseits normale Mikrofonaufnahmen machen und Audiokassetten abspielen, andererseits aber auch die Impulse der Fernbedienung des Omnibot aufzeichnen und später wieder reproduzieren. Die Fernbedienung enthält nicht nur Steuertasten für die Bewegungen von Omnibot sondern auch ein Mikrofon, über das man den Omnibot sprechen lassen kann. Die Stimme wird dabei roboterhaft verzerrt.
Auf den ersten Blick sieht der Omnibot nach mehr Funktionen aus, als tatsächlich drinstecken. Das Display auf der Vorderseite ist eine einfache Schaltuhr, die das Gerät zu einem gewählten Zeitpunkt im voreingestellten Modus loslaufen lässt. Natürlich kann er dann auch ein "Programm" von Kassette ausführen.
Die beiden Arme sind mechanisch so ausgeführt, dass die Hände stets waagerecht nach vorn zeigen. Die Hände selbst sind um 90 Grad drehbar, eine ist als Glashalter ausgeführt, die andere als Greifhand. Serienmäßig wurde ein Tablett mitgeliefert, das auf die Hände aufgesteckt werden kann. Enttäuschend daran ist nur, dass die Hände nicht motorisiert sind, also nur manuell in Position gebracht werden können.
Die beiden großen "Augen" werden von hinten mit LEDs beleuchtet und sind mit der Tonwiedergabe des Kassettenrekorders gekoppelt. Sie flackern also wie eine Lichtorgel im Takt der Musik. |
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In der Sammlung befinden sich ein Omnibot, den ich für 6 Euro auf einem Flohmarkt erstanden habe und zwei Hero 1 - einer als Bausatz und einer als Komplettgerät. Über weitere Exponate würden wir uns sehr freuen!
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