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Die Idee ist auf den ersten Blick bestechend: Wozu sollte man Bücher auf Papier drucken, wo man sie doch auch elektronisch vervielfältigen und mit einem geeigneten Gerät am Bildschirm lesen kann? Die Probleme sind aber vielfältig: Zunächst müssen natürlich auch die Interessen der Autoren und Verlage geschützt werden und deswegen sollte eine private Vervielfältigung wenn auch nicht unmöglich so doch möglichst umständlich und langwierig gemacht werden.

Das wesentlich größere Problem sind aber die Endgeräte: Ein gedrucktes Buch hat eine Auflösung von über 2000 DPI, die heutigen Bildschirme meist deutlich unter 100 DPI. Kleine Schrift ist damit grobkörnig und schwer lesbar, bei großer Schrift passt nur wenig auf die Anzeigefläche und der Anwender muss laufend "blättern". Seit Anfang der 1990er wure es mehrfach versucht, mit elektronischen Büchern den Markt zu erobern - bisher ohne nennenswerten Erfolg.