Die besten Videospiele - Abstrakte Geschicklichkeitsspiele
Abstrakte Geschicklichkeitsspiele

Diese Spiele kommen ohne Story aus, sie fesseln den Spieler allein dadurch, dass er mit seiner Geschicklichkeit ein eher abstraktes Spielziel erreichen muss. Naturgemäß sind diese Spiele sehr vielfältig.

Qix
Hersteller:Taito
Erscheinungsjahr:1981
Plattform:Arcade
Prozessor(en):2 x 6809, 1,25 MHz, 6802, 0,9 MHz
Grafik:240 x 256 Pixel
Sound:Diskrete Logik
Ein sehr altes Spiel ist Qix. Der Bildschirm zeigt einen Rahmen, auf dem sich der Spieler in Gestalt eines kleinen Punktes bewegen kann. Innerhalb dieses Rahmens bewegt sich ein Gebilde aus Linien, Stix genannt, durch die Gegend. Der Spieler kann sich in den Rahmen hineinbewegen, wobei er eine Linie hinterlässt. Erzeugt er mit derart erzeugten Linien eine geschlossene Figur, wird diese eingefärbt und der Bewegungsspielraum des Stix dadurch eingeschränkt. Berührt der Stix allerdings eine neu gezeichnete Linie, solange diese noch nicht geschlossen ist, verliert der Spieler ein Leben. Es gibt weitere Gegner, die sich auf den Linien bewegen und die Spielfigur bei Berührung ebenfalls töten. Ziel des Spieles ist es, einen vorgegebenen Anteil des Spielfeldes (ca. 70%) einzufärben.

Amidar
Hersteller:Konami
Erscheinungsjahr:1981
Plattform:Arcade
Prozessor(en):Z80, 3,1 MHz, Z80, 1,8 MHz
Grafik:224 x 256 Pixel, 106 Farben
Sound:2 x AY3-8910
Das Spielprinzip von Amidar ist dem vom Qix sehr ähnlich. Nur hat man hier vorgegebene Felder, die man ablaufen muss. Wenn man ein Feld komplett umlaufen hat, färbt es sich ein. Bedroht wird man von fünf Gegnern, die einem das Einrahmen der Felder massiv erschweren. Sind alle Felder eingefärbt, kommt man zum nächsten Level. Im zweiten Level wird man von kleinen Schweinchen verfolgt.

Marble Madness
Hersteller:Atari
Erscheinungsjahr:1984
Plattform:Arcade
Prozessor(en):68010, 7,2 MHz, 6502, 1,8 MHz
Grafik:336 x 240 Pixel, 1024 Farben
Sound:YM2151, Pokey, TMS5220
Bei Marble Madness steuert der Spieler eine Kugel durch einen dreidimensional isometrisch dargestellten Parcours. Dieser hält einige Überraschungen in Gestalt von reflektierenden Wänden, Eisflächen, Saugrüsseln, Kugeln auf Kollisionskurs und anderen Gegnern bereit. Außerdem kann die Kugel jederzeit am Rand des Parcours in die Tiefe stürzen. Das Ziel besteht darin, den Parcours innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Tetris
Hersteller:Atari
Erscheinungsjahr:1988
Plattform:Arcade
Prozessor(en):6502, 1,8 MHz
Grafik:336 x 240 Pixel, 256 Farben
Sound:2 x Pokey
Ein absoluter Spieleklassiker ist Tetris. Figuren, die jeweils aus vier Quadraten gebildet werden, fallen vom oberen Bildschirmrand aus herunter. Der Spieler kann diese Figuren in 90°-Schritten drehen und horizontal verschieben. Am unteren Bildschirmrand türmen sich die herabgefallenen Steine auf. Gelingt es dem Spieler, eine geschlossene horizontale Linie mit den Teilquadraten der Spielsteine zu bilden, löst sich diese Reihe auf und die darüberliegenden Steine sinken um eine Reihe herab. Sobald die aufgetürmten Steine den oberen Bildschirmrand erreichen, ist das Spiel zu Ende. In dieser Form war Tetris mit verantwortlich für den gewaltigen Erfolg des Nintendo Gameboy. Die Spielidee von Tetris wurde vielfach nachgeahmt, auch in Form einfacher LCD-Spiele, die man auch heute noch auf jedem Flohmarkt neu kaufen kann ("Brick Game"). Recht gelungen ist hier z.B. das Hexaglot Champ.

Columns
Hersteller:Sega
Erscheinungsjahr:1991
Plattform:Sega GameGear
Prozessor(en):Z80, 3,6 MHz
Grafik:160 x 144 Pixel, 32 Farben
Sound:4 Stimmen
Eine gute Adaption von Tetris ist Columns von Sega. Hier fallen Gebilde herab, die jeweils aus drei verschiedenfarbigen, übereinander angeordneten Elementen bestehen. Der Spieler kann diese hin und her bewegen und die Reihenfolge der Elemente ändern. Sobald drei oder mehr gleiche Elemente in horizontaler, vertikaler oder diagonaler Anordnung zu liegen kommen, lösen sie sich auf und alle darüber liegenden Elemente rutschen nach unten. Ergeben sich dabei weitere derartige Anordnungen, lösen auch diese sich auf.